Belastbare Beobachtung
Verlässliche Erfassung und Auswertung statt bloßer Technikdemonstration.
Dieses Projekt beschäftigt sich mit der automatisierten Identifizierung von Insekten – und geht bewusst einen Schritt weiter: Durch die eindeutige Bestimmung soll eine Grundlage geschaffen werden, um artspezifische Kommunikationsformen zu erforschen und zu erproben. Ziel ist es, Insekten nicht nur zu erkennen, sondern in Zukunft auch gezielt durch ein Leitsystem anzusprechen, auf sie einzugehen und bestimmte „Bitten" oder Forderungen zu vermitteln.
Das Innovationsprojekt SmInReSy besteht aus der Verbindung von Insektenmonitoring, automatisierter Identifizierung und technischer Interaktion. Weitere Informationen zu den Innovationsprojekten der TH OWL finden sich auf der Seite von TRiNNOVATION – Innovationsprojekte (TH OWL).
Verlässliche Erfassung und Auswertung statt bloßer Technikdemonstration.
Der Aufbau ist teilweise durch den Open-Source-Ansatz von Max Sittinger und das KInsecta-Modell inspiriert.
Die Verständigung zwischen Tier und Computer soll beforscht werden.
Der Ablauf ist bewusst in Bausteine gegliedert. So wird erkennbar, wie aus Feldarbeit, Datenerhebung und Auswertung ein belastbarer Monitoring-Workflow entsteht.
Versuchsaufbau: Sensorgehäuse, Wingbeat-Sensor und die Auswertungs-Software im Feldeinsatz.
Die News-Sektion bietet Übersicht zu aktuellen Entwicklungen im Projekt.
Vom 21. bis 23. September 2026 habe ich auf der 12. Internationalen Konferenz des Netzwerks Technikfolgenabschätzung (NTA) an der OTH Regensburg den Eröffnungsvortrag der Session „Sensorik als Governance-Infrastruktur: Folgen KI-gestützten Umweltmonitorings" gehalten: „Wingbeat-Sensorik als Governance-Infrastruktur: Wie KI-basiertes Insektenmonitoring Evidenz, Zuständigkeiten und Handlungsdruck erzeugt". Vorgestellt wurde das Projekt SmInReSy vor interdisziplinärem Fachpublikum aus Technik-, Sozial- und Geisteswissenschaften. „Besonders wertvoll war für mich neben dem interdisziplinären Austausch mit anderen Forschenden der Einblick in die Perspektiven der Technikfolgenabschätzung. Eine rundum gelungene Konferenz."
Beim Glasstadtfest in Bad Driburg war die TH OWL mit einem eigenen Stand unter dem Motto „Tag der Wissenschaft" vertreten. Ich habe dort über den Rückgang der Insekten und die damit verbundenen Probleme informiert. Mit dabei: Prof. Dr. Rainer Rasche sowie Studierende, die u. a. einen Leader-/Follower-Roboterarm zeigten. Bericht von Bad Driburg aktuell (Foto: Bad Driburg aktuell).
Seit Juli 2026 besteht die Kooperation mit der Brandstiftung. Die Stiftung wurde im Herbst 2025 gegründet – mit dem Ziel, neue Impulse für Artenschutz, Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung zu setzen. Prof. Johannes Üpping (TH OWL) ist neben Gründungsmitglied der Stiftung nun auch als Forschungspartner von SmInReSy aktiv.
Für Dezember wurde ich eingeladen, mein SIL-Konzept auf der ACI-Tagung (Animal-Computer Interaction) per Poster vorzustellen.
Ich war vertreten auf dem 1. international day of insects um mich mit den Fachbesuchern auszutauschen und das Team um Dr. Reckhaus wieder zu treffen, die auch die Abteilung "insect-respect" betreiben.
Die Kooperation und die institutionelle Einbindung werden hier knapp erklärt.
Die Brandstiftung ist ein wichtiger Partner des Projekts. Prof. Johannes Üpping begleitet die Zusammenarbeit als Forschungspartner.
Das SmInReSy Projekt verbindet Monitoring, KI, offene Entwicklung und reale Kooperationen.
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